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this is the website documenting my thesis work for the bachelor in arts at the faculty of design and arts bozen-bolzano, italy.
the working theme is the www, the digitalisation and the 'digital humanities'. please follow here the steps towards my final presentation and my afterwork and -words. /// www.viktormatic.com

finish

Während der Ausarbeitung habe ich schnell gemerkt, dass meine ersten Skizzen und Visionen eines “neo-realen” Regals eine sehr komplexe Lösung vorsahen, welche eher in Richtung der Feinmechanik oder Hydraulik gingen. Nach ersten MockUps wurde mir klar, dass ich so nicht weiter kam.

Nach dieser ersten Enttäuschung kam ich in der ersten Überarbeitungsphase zum Stil- und Verbindungsmittel Schnur. Diese war nicht nur perfekt form- und strapazierbar sondern eignete sich in meinen Augen auch um das Thema funktional und ästhetisch anspruchsvoll wiederzugeben.

Die Idee war zu diesem Zeitpunkt denoch sehr komplex. Das Objekt oder die Installation sollte in mehrere Ebenen aufgeteilt sein, und der Benutzer die Möglichkeit haben “Kistenelemente” in einem Rahmen, wie Sateliten umher bewegen zu können. In der weiteren Überarbeitung besann ich mich deshalb umso mehr auf die simplereren Möglichkeiten einer Form- bzw. Materialkombination ohne dabei mein Grundkonzept aus den Augen zu verlieren.

Der Entschluss erwieß sich als gute Weiterführung und das Objekt wurde nun umso “reifer”, da es semantisch leichter zu verstehen war und dennoch meinem Konzept entsprach.

“www” ist so in meinen Augen ein überaus interessanter Entwurf geworden, der einerseits für die Auflösung des Industrie Regalproduktes steht und andererseits zwischen Funktion und wandelbarer Installation der digitalen Gesellschaft gerecht wird.

Es folgen exemplarische Dokumentationen des Entwurfsprozesses.

http://en.wikipedia.org/wiki/Addendum

Einen BA in Arts bekommt nicht jeder. Dessen bin ich mir, als ich dies schreibe, sehr bewusst. Angefangen mit der Themenformulierung über Recherche, Vertiefung, Ansätze, Skizzen, MockUps, Prototypen, dieser Dokumentation und nun hoffentlich dem finalen Objekt(en), ja der Austellung und auch der Präsentation selbst habe ich vieles davon bereits (hoffentlich erfolgreich) hinter mich gelassen.

Was war gut? Was weniger? Gut war es, dass ich mir bewusst bin, was es heißt ein “Projekt” oder eine “Aufgabe” von A - Z zu erarbeiten. Ich war mir, so glaube ich zu jeder Zeit im klaren was noch vor mir liegt, bzw. was ich recherchiert, hinterfragt und herrausgefunden habe. Ich habe sehr viel Neugier und Willen in diese Materie, die ich nun sogar umso spannender finde, mitgebracht. Wie vieles ich nun mehr erfahren habe, kann man nicht faßen; glaube ich. Weniger gut; weniger gut, ist sicherlich, dass ich es nicht besonders gut gemacht habe das Thema mit konkreten Fragen & Antoworten zu benennen. Vieles habe ich auch aus meiner Intuition und dem Bauchgefühl entschieden. Keine dieser Entscheidungen bereue ich in diesem Moment. Dies ist glaube ich so, da ich selbst ein “Kind dieses Zeigeistes und seiner Generation” bin. Es handelt sich um ein Thema, das durch seine “Veränderung” charakterisiert werden könnte, deshalb viel es mir schwer einiges davon auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Nichts desto trotz, bin ich sehr froh über den Verlauf meiner Abschlussarbeit. Ich hatte bisher eine sehr intensive Zeit, in der ich sowohl auf persönlicher als auch professioneller Ebene vieles gelernt habe. Nun widme ich mich der Ausarbeitung meines Konzeptes und hoffe, dass alles so klappen wird wie ich es mir vorstelle…