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this is the website documenting my thesis work for the bachelor in arts at the faculty of design and arts bozen-bolzano, italy.
the working theme is the www, the digitalisation and the 'digital humanities'. please follow here the steps towards my final presentation and my afterwork and -words. /// www.viktormatic.com

Wie hat das Internet ihr Denken verändert? →

Das Buch wird verschwinden, Printjournalisten werden eines Tages so altmodisch wirken wie Schornsteinfeger: Der Sachbuchautor Alun Anderson sieht gewaltige Veränderungen unseres Alltags heraufziehen. Schuld daran sei das Netz. Es werde unser Denken verändern - auch “im physischen Sinne”.

— 2 years ago with 1 note
#internet  #spiegel.de 
the evolution of the web by google →

The web today is a growing universe of interlinked web pages and web apps, teeming with videos, photos, and interactive content. What the average user doesn’t see is the interplay of web technologies and browsers that makes all this possible.

Over time web technologies have evolved to give web developers the ability to create new generations of useful and immersive web experiences. Today’s web is a result of the ongoing efforts of an open web community that helps define these web technologies, like HTML5, CSS3 and WebGL and ensure that they’re supported in all web browsers.

The color bands in this visualization represent the interaction between web technologies and browsers, which brings to life the many powerful web apps that we use daily.

— 2 years ago with 7 notes
#web,  #google  #infographics  #app  #internet  #css  #html  #chrome  #safari  #flash  #mozilla  #firefox  #netscape 
Von Dingen, die sich einmischen

Die Actor-Network-Theorie mit dem Sachverstand eines Designers
Referat von Michael Wolf, Winter 2001/2002 FH Design Köln

(…) Als ein Vertreter der »social studies« setzt sich Latour dafür ein, den in der »Verfassung« der Moderne konstituierten Abgrund zwischen Kultur und Natur, zwischen Gesellschaft und Wissenschaft aufzuheben und als übergangsloses Netzwerk zu begreifen. In diesem Geflecht aus Beziehungen müßten Technische Entdeckungen (Schöpfungen) auf gleicher Ebene behandelt werden wie soziale Verhältnisse. Latour nennt das eine symmetrischen Anthropologie. Er hinterfragt den Vorrang des Menschen als Initiator von Wirkungen.

Die von Michel Callon und Bruno Latour entwickelte Actor-Network-Theorie erklärt Wirkungsweisen eines Netzwerks aus menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren als emergentes Resultat der wechselseitigen Relationierungen der Elemente. Objekte werden in dieser Theorie aus ihrer Totenstarre erlöst und zu Handlungsträgern erhoben. In der Actor-Network-Theorie wird für solche Akteure der Begriff des Aktanten verwendet. Aktanten tauchen beispielsweise in Form von Mikroben auf, wenn Latour die Forschungen und Wirkungen von Pasteur untersucht.

»Handeln ist kein Vermögen von Menschen, sondern die Fähigkeit einer Verbindung von Aktanten« (Latour 1998, nach Braun 2000). Um das zu erklären bringt Latour das Beispiel der innenpolitischen Diskussion über den Schußwaffengebrauch in den U.S.A.. Schußwaffengegner beziehen häufig die radikale Position: »Schußwaffen töten.« Als ob jeder Mensch im Besitz einer Schußwaffe gleichsam auch zum Mörder würde. Die Gegenseite postuliert ebenso extrem, es komme nur auf den Menschen an, in welcher Form die Waffe Verwendung fände. Das Objekt selber bliebe bis zu seinem Gebrauch völlig neutral. Bruno Latour setzt beiden Positionen seine symmetrische Betrachtungsweise entgegen. Weder in der Waffe noch im Menschen liegt die Ursache der Handlung. Beide, die Identität des Objekts und die Identität des Subjekts sind wechselseitigen Definitionsprozessen ausgesetzt. »Mit der Waffe in der Hand bist Du jemand anders, und auch die Waffe ist in deiner Hand nicht mehr dieselbe Waffe« (Latour 1998, nach Braun 2000). Zunächst waren es wohl die Computer, die bewirkten, daß Soziologen den Handlungscharakter von Dingen nicht weiter ignorieren konnten (Joerges 2001). »Als die Computer kleiner und besser wurden und aus ihren militärischen, korpora- tiven und laborwissenschaftlichen Käfigen ausbrachen, wurden sie von technikso- ziologen alsbald zu Akteuren, zum zweiten Selbst, bisweilen zu lebendigen Wesen und evolutionären Weiterentwicklungen, oder zu personalen Partnern stilisiert. Die reinliche Trennung zwischen Sozialem und Nicht-Sozialem kam gründlich durcheinander. «Es dauerte nicht lange und diese neuartigen »eigenartig evokati- ven Geräten« die auf ihre Umwelt reagierten und Handlungen auslösten wurden in den Wissenschaftsbereich der Soziologie eingemeindet. Kein Wunder, da sich besonders in der Computertechnik Konzepte für Mischwesen mehren, die – für den Menschen kaum noch wahrnehmbar – in dessen Alltag ein- greifen. Schon 1991 wies Mark Weiser vom Xerox-Entwicklungslabor PARC in sei- nem Artikel »The Computer of the 21st century« auf die zukünftige Zuordnung sei- ner technischen Innovationen hin: »They weave themselves into the fabric of everyday life until they are indistinguishable from it.« Alltägliches Leben würde nicht mehr von der Technik unterscheidbar sein.

(…)
Was für Schlüsse kann man aus der Actor-Network-Theorie auf das Design beziehen? Beim Design von Alltagsobjekten, wo sich ständig und unausweichlich Technik und Soziales miteinander verknüpfen, stehen wir immer mehr vor der Frage: Was ist eigentlich gestaltbar? Sind die Auswirkungen neuer Produkte auf unsere Welt abseh- oder sogar planbar? Produkte scheinen sich zu verselbstständigen, werden in völlig unbeabsichtigter Weise benutzt und greifen als strukturge- bendes Element in den Alltag ein, so wie der Fernseher Einfluß auf unseren Tagesablauf hat.

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— 2 years ago with 3 notes
#Michael Wolf,  #study  #actor-network thery  #design  #technology  #internet  #FH Design Köln  #theory 
Der Kör­per im Zeit­al­ter sei­ner Ent­behr­lich­keit

Anthropologie in einer Welt der Geräte. Essays von Eduard Kaeser
Passagen Verlag, 2008

“Man vergewissere sich nur, wie viele von uns heute schon halbwegs mutiert sind zu Schnittstellenwesen, verschaltet in eine Matrix aus Handys, Pagers, Laptops, Monitoren und Displays. Online Aktivitäten und -interaktivitäten sind längst zum Standard technisch avancierter Lebensformen geworden. Es braucht kaum viel Phantasie, sich diese Entwicklung bis an ihr logisches Ende zu denken und sie in so etwas wie in der “Agonie des Realen” (Jean Baudrillard) erstarren zu sehen.

(…)

Baudrillards Rede von der Substitution des Realen durch die Zeichen des Realen mag plausibel erscheinen angesichts einer Welt, in der die symbolischen Stellvertretungen von Menschen und Dingen zusehends an die Stelle von Menschen und Dingen treten. Die globale Bewirtschaftung des Symbolischen, die Dominanz von Emblem, Icon, Image, Klischee, Look, Label, Logo in den semiotisierten Warenwelten haben zweifellos eine Akzenverschiebung vom Gebrauchswert zum Zeichenwert auf den aktuellen Märkten (auch des philosophischen) bewirkt, die machgerade totalitäre Züge annimmt. Ein Ding existiert nur noch, insofern es als Zeichen für den Konsumenten fungiert.

(…)
Günter Anders versah diese Ambiguität mit anthropologischem Zündstoff in seiner These von der Antiquiertheit des Menschen in eienr Welt der Geräte. Von Marshall McLuhan stammt das duale Prinzip der Steigerung und Veralterung (enhancement/ obsolescence), wonach eine neue Technik ihren Benutzern nicht nur eine Reihe neuer Fähigkeiten eröffne, sondern gleichzeitig eine Reihe von alten abschaffe. Technik, so McLuhan, ist Ausweitung und “Selbst-Amputation” des Menschen.

(…)
Das zeigt sich schon an ihrem (Anm. die Maschinerie) Schrumpfen zu Mikro- und Nanodimensionen. Den modernen Geräten und Medien mekr man ihre raffinierte technologische Substruktur gar nicht mehr an. Ihr Design zielt vielmehr gerade darauf ab, ihren technischen Charakter zu verbergen. Und der Mensch wird als deren User zum Bediener von Oberflächen und Schnittstellen: von Bildschirmen, Schaltflächen, Plattformen, Monitoren, Mäusen, Tastaturen. Er benützt auf Schritt und Tritt eine Technologie, von der er buchstäblich abgeschirmt ist, und di ihm nur noch in der Gestalt repräsentierender Icons zuhanden ist.

— 2 years ago with 12 notes
#study  #Eduard Kaeser  #book  #essay  #philosophie  #technology  #internet  #digital society  #body 
Fenster zur Welt: Zur Zukunft des Internet

Ferngesellschaft in Echtzeit

Ein Gespräch mit Peter Weibel, der das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe leitet

Robert Hauser: Könnten Sie hierzu ein Beispiel nennen?

Peter Weibel: Ein konkretes Beispiel wäre zum Beispiel ein Fenster, aber das ist ein spezielles Fenster, das kann ich öffnen und höre dann nicht den Straßenlärm von Karlsruhe oder die Kinder aus dem Kindergarten gegenüber, sondern ich kann auswählen, mit einem Menü, was ich hören und vielleicht auch sehen will und zwar in Echtzeit. Das ist also etwas völlig Neues. Die Musik auf dem iPod ist zwar transportabel, aber trotzdem nur gespeichert, ist also Konserve und nicht ganz die Wirklichkeit. Ich möchte jetzt aber z.B. hören, wie klingt es am Strand von Copacabana oder wie heult der Wind auf dem Mount Everest - und zwar live. Da muss die Technik dann hergehen und Mikrophone aufstellen. Jetzt habe ich also mein Fenster und höre die Geräusche vom Himalaja und zwar nicht gespeichert, das wäre ja Schwindel, sondern direkt übertragen und dann bin ich wirklich in der Ferngesellschaft.

Robert Hauser: Also so ähnlich wie mit Webcams, die es ja schon gibt, mit denen ich in Realtime von meinem Computer aus andere Orte der Welt sehen kann?

Peter Weibel: Und das muss gesteigert werden, ich habe das als Künstler schon alles gemacht, nur es muss verbraucherfähig werden. Hierbei hat vor allem die Technik noch viel zu tun, aber das ist der Trend, eine verstärkte Ferngesellschaft und zwar in Echtzeit.

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— 2 years ago with 2 notes
#study  #telepolis  #heise  #peter weibel  #future  #art  #interview  #internet  #technology 
On Seth Price by Michael Newman

“According to the argument of certain philosophers who were associated with the Italian Autonomia group, the global world is experiencing a new socalled creative economy that depends upon “immaterial labor.” In our society, communication itself has become a source of commodity value.”


“The Internet transforms the relation of distribution to production, as well as the mode of being of the work, which may migrate across different platforms and material realizations. Ironically, this “global” medium has turned everything into a fragment without a whole, where the perpetually transformable “version” replaces the bounded “object.”

“On the one hand artists’ re-designing, re-editing, and re-distribution of visual and sonic material merges with a general consumption-production process that has become
aesthetic; and on the other hand, a parallel practice that has as its destination the art gallery, collection, and museum reflects on the mediation of the object—which may now take the form of a version, a platform, or a unique materialization of a file of computer
code—in this new digital economy.”

“In particular, Price’s approach to what it is to be an artist today responds to the shift from art co-existing with mass media based on formats of reproduction in which the consumer is a receiver, to fragmented and heterotopic subcultures within a technological framework that allows for an exchange between consumption and production. Consumption itself becomes, in effect, new production and redistribution, for example on YouTube and social network websites: this has transformed the media and audiences with which artists can engage— while at times disappearing altogether as artists—as well as the relations between artistic and social labor.”

“Anything on the Internet is a fragment, provisional, pointing elsewhere. Nothing is finished.”

“Seth Price affirms a new model of the artist as a switching- point or operator in a network, a site of the continuous, endless transformation of the already existing.”

“On the other hand, he betrays an anxiety about the dissolution of critique through the emphasis on the Duchampian category of “delay” as introducing a gap— a non-contemporaneity—between that which art re-uses, and the given of its time…”

“If one way to disappear would be to leave no traces, another would be to occupy the traces that already exist, to become a part of the flow of information.”

(…) “it also suggests that meaning is a transaction or link rather than a content.”

“Lev Manovich has called “the database as a new symbolic
form of the computer age”—as perspective, for Erwin Panofsky,
was the symbolic form of the Renaissance.”

Seth Price: “The Internet is like the weather”.

http://www.distributedhistory.com/NewmanOnPrice.pdf

— 2 years ago with 2 notes
#study  #seth price  #michael newman  #art  #monography  #internet  #future  #technology  #philosophy 
Die Zuvielisation

Sämtliche Medien, allen voran das Netz, sind inzwischen auf einen Zustand der Ständigkeit ausgerichtet – Permanenz. Der digitale Medienfluss ist dabei, sich in eine Umweltbedingung zu verwandeln. Etwas, das überall und immer da ist. Früher öffnete sich einmal pro Abend mit der Tagesschau das Nachrichtenfenster in die Welt. Heute fließen die Auskunftsströme unausgesetzt und vielarmig. Das Netz ist zum Inbegriff der Permanenz geworden. Ständig geht es vor sich, aktualisiert sich, vibriert vor Mitteilsamkeit. Früher gab es einen Zustand, dann kam eine Ver­änderung, dann ein neuer Zustand. Jetzt ist Veränderung der Zustand. Nine to Five war gestern, jetzt ist Immer.

(Source: freitag.de)

— 2 years ago with 6 notes
#study  #der freitag  #internet  #media  #german  #article  #opinion 
A Poster Wall for the 21st Century

On the occasion of the opening of the new Graphic Design Museum in Breda (NL) the posterwall for the 21st century was launched, both online and as an installation in the museum itself. In the museum 600 unique posters are automatically generated daily using content gathered from various internet sources. Online, one new poster is generated every five minutes. Constantly new and updated, the posters contain content covering a range of topics such as cultural events, news, weather, etc. In the museum it’s placed at the end of the overview exhibition ‘100 Years of Graphic Design in the Netherlands’. It attempts to provide insight into the direction graphic design might go in the future while posing the question: ‘Do we still need graphic designers?’

http://lust.nl/posterwall/

— 2 years ago with 1 note
#graphic  #design  #digital  #online  #internet  #media 
Design for download

At the Salone del Mobile, Droog Design tried to apply the potential of digital open source design to the furniture sector

The elementary nature of Design for Download is based on a more complex design process tailored for uncontrollable variables such as the final furnishing layout and the work phases. The focus shifts from the end object to the design interface and blurs the boundaries between designer, manufacturer and end user. As in open design, the end object is no longer the work of one person but the result of shared genius and different expertises. The user plays a curatorial and decisional role because objects are made to measure and “to fit”.

(Source: domusweb.it)

— 2 years ago with 6 notes
#droog  #design  #download  #internet  #art  #domus  #salone del mobile 
S.P.O.N. - Die Mensch-Maschine →

Netzgespür ist man in der digitalen Welt schon deshalb verloren, weil man angesichts der schieren Größe und der extrem schnellen Weiterentwicklung des Internets nicht alles wissen kann, sondern kaum mehr als nichts. Wie aber könnte man die eingangs angesprochenen 40 Prozent der Bevölkerung überhaupt dazu bringen, sich der digitalen Welt zu nähern? Vielleicht liegt der Schlüssel dazu auch in dem Video der Zweieinhalbjährigen verborgen.

Es ist kein Zufall, dass das Wort begreifen doppeldeutig ist: verstehen und anfassen. Bis vor wenigen Jahren war das Internet die sprichwörtliche virtuelle Sphäre, abstrakt und körperlos. Mit dem Touchscreen - der bisher wichtigsten digitalen Entwicklung des 21. Jahrhunderts - wird die digitale Welt anfassbar und damit für Leute begreifbar, die das Netz im Wortsinn nicht begreifen konnten oder wollten, seien sie zweieinhalb oder zweiundsechzigeinhalb. Selbst gestandene Nerds mit feinem Netzgespür beschreiben ihre ersten Erlebnisse mit Touchscreen-Computern als faszinierende Premiere: Das Netz wird haptisch, es lässt sich anfassen - man kann es spüren wie nie zuvor.

Vielleicht haben uns Todd Lappin und seine Tochter gezeigt, wie die Gefahr der Aufspaltung der Gesellschaft in digital und nichtdigital verringert werden kann: indem das Netz anfassbar wird und so endlich von seiner schwindelerregend hohen Abstraktionsebene herunterkommt. Touchscreens für alle! Vielleicht führt das zu einem besseren Verständnis des Internets und zu einer größeren Verbreitung des Netzgespürs, selbst wenn jemand ohne eigenes Verschulden alt ist oder arm oder im Bundestag sitzt.

von Sascha Lobo

— 2 years ago with 1 note
#spiegel.de  #sascha lobo  #internet  #digital  #digital society  #software  #technology